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Bayrische Immobilien Makler

Mein Eigenkapital bei einer Immobilienfinanzierung

Immobilienfinanzierung: Wie viel Eigenkapital ist nötig?

Eigenkapital ist für die Immobilienfinanzierung häufig unerlässlich, da es sich um eine große Investition handelt. Oft wird eine möglichst hohe Eigenkapitalquote angestrebt, um die Zinsen des Immobiliendarlehens nach unten zu drücken. Der Einsatz von Reinvermögen bei der Immobilienfinanzierung ist jedoch unter bestimmten Umständen nicht erforderlich. Erfahren Sie hier, welche Bedeutung die Eigenkapitalquote beim Hauskauf hat!

  • Eigenkapital Immobilienfinanzierung

Eigenkapitalquote: Das Einkommen macht den Unterschied

Eine Faustregel besagt, dass mindestens ein Drittel der Immobilienfinanzierung fürs Eigenheim aus dem Reinvermögen kommen soll. Der Rest kann Fremdkapital sein. In den letzten Jahren haben sich die Bedingungen ein wenig geändert. Der Anstieg der Immobilienpreise und die geringen Zinsen sorgen dafür, dass der Anteil des Fremdkapitals bei der Finanzierung häufiger höher liegt als früher. Sogar eine Finanzierung ohne Einsatz des Reinvermögens ist möglich, aber nicht die Regel. Die Banken verlangen dafür ein hinreichend hohes und sicheres Einkommen. Selbstständigen kann diese Möglichkeit daher ebenso verwehrt bleiben wie Geringverdienern. Lässt sich die Bank oder ein vergleichbarer Finanzierungspartner auf diese Form der Immobilienfinanzierung ein, sollten dennoch ausreichend eigene finanzielle Mittel vorhanden sein. Experten raten dazu, damit Nebenkosten wie die Notargebühren und die Grunderwerbsteuer zu begleichen.

Je mehr Fremdkapital, desto höher sind Tilgung und Zinsen

Wer eine Immobilie ohne Eigenkapital finanziert, muss sich auf eine höhere Tilgung und mehr Zinsen einstellen. Der Grund dafür ist einfach: Eine hohe Eigenkapitalquote geht für die Bank mit einem geringeren Risiko einher. Wird hingegen mit wenig oder ohne Eigenkapital finanziert, möchte sich der Finanzierungspartner bestmöglich absichern. Die Erfahrung zeigt, dass bei einem Fremdkapitalanteil von über 80 % ein Zinsaufschlag von rund einem Prozent erhoben wird. Noch höher ist der Risikoaufschlag, wenn der Immobilienkredit 90 % des Kaufpreises übersteigt. Außerdem muss beachtet werden, dass bei einem geringen Eigenkapitalanteil die Banken den Wert der Immobilie sehr genau prüfen. Sind sie mit der Auswahl der Immobilie und ihrem Preis nicht zufrieden, kann der Kreditantrag trotz hinreichend hohem Einkommen abgelehnt werden. Vor der Immobiliensuche sollten Sie sich mit den Finanzierungsfragen intensiv auseinandersetzen. Lassen Sie sich dabei von einem kompetenten Makler unterstützen!

Eigenkapitalrentabilität: Lohnt sich mein Immobilieninvestment?

Nicht immer ist eine Immobilienfinanzierung fürs Eigenheim gesucht, sondern teilweise wird ein Kredit für eine Immobilie als Investmentobjekt benötigt. Diese Investmentklasse hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen, da sie als nahezu krisensicher gilt. Um zu checken, ob sich eine bestimmte Wohnung oder ein bestimmtes Haus aufbauend auf dem vorhandenen Eigenkapital tatsächlich als Investmentobjekt lohnt, wird die Eigenkapitalrentabilität ermittelt. Mit ihrer Hilfe sehen Sie, mit welchem Prozentsatz sich Ihr eingesetztes Eigenkapital jedes Jahr verzinst. Um sie zu berechnen, benötigen Sie die Höhe des Gewinns und des Eigenkapitals. In die Berechnung fließen zudem die Kenngrößen Kaufnebenkosten, monatliche Rate für Finanzierung sowie die nicht umlagefähigen Verwaltungs- sowie Instandhaltungskosten ein. Je geringer das eingesetzte Eigenkapital und je höher der finanzierte Betrag ist, desto besser ist die Eigenkapitalrentabilität. Von diesem sogenannten Leverage-Effekt können Sie profitieren. Fragen Sie einen seriösen Makler nach lohnenswerten Investmentobjekten!

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